…von vorne.
Wir verließen, aus dem Binnenhafen Brunsbüttel, den NOK in Richtung Elbe und bekamen es das erste Mal mit den Gezeiten zu tun, 2.3 Knoten Gegenstrom Richtung Cuxhaven wo wir festmachen wollten. Da musste man aber durch, wenn man vor der Einfahrt zum Hafen der SVC, nur wenig Querstömung haben wollte. Dort machten wir erfolgreich fest und verließen zu einem 6 tägigen Berlinbesuch unser Boot.





Zurück am Boot hatten wir ein passendes Wetterfenster verpasst und mussten einige Tage warten, wir beratschlagten uns mit anderen Crews und fuhren in die Nacht hinein Richtung Niederlanden. Es war ein wenig aufregende Planung von Nöten, den Nordsee ist schon was Anderes als Ostsee. Strömungen, Gezeiten, Seegatten mit schnell wechselnden Wasserständen.
Durch unseren variablen Tiefgang hatten wir es aber leichter als Andere und wir planten das Trockenfallen hinter einer Naturschutzinsel. Ziemlich aufgeregt, um auch die richtige Stelle zu erwischen und bei ablaufendem Wasser nicht von einer Kante zu kippen, kamen wir an der ausgesuchten Stelle an.
Dort gab es aber schon einige andere Boote, so dass wir uns gut orientieren konnten. Hat alles geklappt 😁.







Weiter ging es mit einem Ankerstopp hinter der Insel Texel und Richtung Ijmuiden. Ziemlich große SeeMarina mit viel Frachtschiffverkehr, daher war eine Anmeldung per VHF an RadarPilotControl Ijmuiden zur Einfahrt vorgegeben. Von da aus unternahmen wir einen Kurztrip nach Amsterdam, was ich viel zu voll und dreckig fand und Harlem. Eigentlich das schönerer, sauberere und viel chilligere Amsterdam.







Auf in Richtung Belgien nach Oostende, dem letzten Stop vor Frankreich. Wir entschlossen uns wieder für eine Nachtfahrt, um eventuell dem Schiffsverkehr vor Rotterdam aus dem Wege zu gehen. Dort gibt es eine schmalen Kanal für Sportboote, die Einfahrt zu passieren. Es treffen drei Verkehrstrennungsgebiete aufeinander, das sind sowas wie Autobahnen für Frachtschiffe. Es gab zwar einiges an Verkehr doch der große Teil der Frachter lag vor Anker, war aber auch beeindruckend da zu queren.




In die Mercator Marina in Oostende kommt man nur durch eine zur Marine gehörende Schleuse, den sie liegt mitten in der Stadt, 200 Meter zum Bahnhof, 100 Meter in die Fußgängerzone und 100 Meter zum Supermarkt. Nicht so laut am Abend wie wir dachten und sehr zentral für viele Ausflüge. Das das wichtig war, wussten wir zum Zeitpunkt der Anfahrt noch nicht….leider gibt es da auch keine maritime Infrastruktur (Werft/Kran etc.)








Wir erkundeten noch Oostende, nicht übel hier und bekamen noch Besuch von zwei anderen Crews, SY AYA und SY Rubicon, welche auch auf dem Weg in den Süden sind.
Wieso wir hier längere Zeit verbringen und aktuell immer noch hier sind, verrate ich im nächsten Beitrag.
Oder ihr schaut einfach mal auf Instagram vorbei, da ist es etwas aktueller.
https://www.instagram.com/sy_toroa/
Antje pflegt auch einen Reiseblog bei Journi, da müsstet ihr mich mal anschreiben, dann kann sie euch einladen 👌
Ich mach es mal nicht so spannend, es hatte natürlich, wie auch sonst, mit diesem Kollegen zu tun:

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